Border Crossing

5 05 2010

Den Flug nach Miami kurzerhand verschoben und ab nach Nicaragua. Eine sehr gute Entscheidung. Gut, ich weiss natuerlich nicht was mir in Florida nun entgangen ist aber da ich viel Spass hatte, mal wieder tolle Leute kennengelernt habe und an wirklich schoenen Orten unterwegs war… sicher kein Fehler also.

Da weder Andrea noch ich einen Reisefuehrer ueber Nicaragua im Gepaeck hatten, sind wir recht unvorbereitet in das Land gereist.. und vorallem recht freestyle ueber die Grenze. Die Anreise war schon ein kleines Abenteuer ansich. Andrea hat sich trotz 39 Grad Fieber die anstrengende Fahrt nicht ersparen wollen. Und mit anstrengend mein ich wirklich anstrengend. Ich muss das mal kurz auflisten.

Bus1: St Elena bis zur Panamericana

Bus2: von irgendwo am Strassenrand bis Liberia (zwischendurch ein Riesenstau)

Bus3: von Liberia bis zur Grenze

zu Fuss ueber die Grenze (und zwar die chaotischste, unuebersichtlichste, seltsamste Grenze die ich bisher gesehen hab)

Bus4: von der Grenze bis Rivas

Taxi von Rivas nach St Jorge

Faehre von St Jorge zum Haupthafen der Insel Ometepe

Taxi ueber die halbe Insel bis zu irgendeinem Hotel

… und endlich da nach 12h bzw gefuehlten 24h (und ich war kerngesund, wie Andrea das geschafft hat ist mir immer noch ein Raetsel) UFFFFF

Und da waren wir also auf der Isla Ometepe. Die Insel liegt im Nicaraguasee und besteht aus zwei grossen Vulkanen, ein paar Oertchen und Straende drumrum. Alles in allem sehr entspannt. Und enstpannt wollt ich nach der wie gesagt anstrengenden Reise ansich auch den ersten Tag in der Haengematte verbringen. Aber wie es so ist.. Gruppenzwang.. und so hab ich mich von den andern Hostelgaesten ueberreden lassen direkt am naechsten Morgen um 6h eine Tour ueber die Insel zu machen.  Hat sich sehr gelohnt. Mit dem besten Guide der Welt haben wir so die Insel gesehen, sind einen Vulkan zur Haelfte hochgelaufen und haben sehr sehr viel ueber Nicaragua generell gelernt.

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Nach ein paar Tagen dann doch noch entspanntem Inselleben wollten wir auch mal wieder weiter… nach GRANADA. Was mir als erstes einfaellt wenn ich an diese Stadt denke ist: bunt! Hach so schoen die bunten Haueser ueberall, die schoenen Kolonialbauten.. endlich mal wieder eine richtig nette Stadt.  Das waere der perfekte Ort gewesen um einen Spanischkurs zu machen. Jaja.. leider bin ich auch noch 2 Monaten dieser Sprachen noch nicht wirklich maechtig. Schande ueber mich.  Leider hatte ich dazu nicht mehr genug Zeit und so haben sich meine Aktivitaeten auf eine gemuetliche Kutschfahrt durch die Stadt und einen kleinen Ausflug nach MASAYA sowie zur LAGUNA APOYO beschraenkt. Wie so oft ist allein das Busfahren schon spannend. Irgendwo an die Strasse stehen, den Chickenbus anhalten und hoffen dass man an der richtigen Stelle rausgelassen wird. Bisher hats immer  geklappt.

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Die letzten Nicaragua Tage haben wir dann am Meer in SAN JUAN DEL SUR verbracht.

Hatte ich schon erwaehnt das die Regenzeit begonnen hat? Hier hiess das sehr starker Regen ab abends die ganze Nacht durch und morgens bis Nachmittags strahlender Sonnenschein. Da kann man nicht meckern.

 Und was ich den lieben langen Tag getrieben hab: surfing surfing surfing… naja versucht und dabei Spass gehabt triffts eher.

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Sodele, jetzt muss ich so langsam aufhoeren und mich darum kuemmern wie ich zum Flughafen komme. Bye Bye Central America. Wirst mir fehlen!!

Ach und Bernds Geburtstagsbildchen moecht ich natuerlich auch noch verewigen. Nochmal ALLES GUTE.

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